JM – joviale Monitiopathie

Was ist JM ?

Die joviale Monitiopathie ist eine Konfrontationsmethode. Arbeit mit starken Gefühlen jeder Art. Daher ist sie auch die „reinste“ Methode, die ohne zusätzlichen Schnickschnack auskommt. Die JM ist Lösungsarbeit an Selbstkonflikten mittels der Kraft eigener emotionaler Möglichkeiten unter Unterstützung des Heilers.

Sie setzt an, bevor Dinge passieren – bestenfalls. Sie zeigt uns, wie es zu Konflikten mit uns und anderen kommt, weil wir eben Konflikte vermeiden wollen.

Das liegt in unserer Natur!

Im alten „Arabien“ (siehe auch die interessante Geschichte der JM) gab es in einigen Gegenden diese wunderbare Gewohnheit: Man lamentiert nicht, beklagt sich nicht über sich selbst, seine Umstände oder über andere. Das ist selbst diesen Ursprungsländern heute verloren gegangen, heute wird auch dort nur gejammert.

Selbst wenn jemand einem etwas angetan hat beklagte man sich nicht „selbst“. Man hat seinen Zorn, Wut, Enttäuschung oder Trauer nicht heruntergeschluckt oder verdrängt!
Nein! Man hat jemand anders zu Rate gezogen. Und zwar zum richtigen Zeitpunkt! Natürlich passieren auch spontan schlechte Dinge, doch darum geht es weniger.

JM ist eine Lehre vom richtigen Zeitpunkt – mit der Möglichkeit schon jetzt, da noch nichts passiert ist gegenzusteuern. Um wirksam sein zu können, bedient sich die JM derselben Gefühle und Emotionen als wäre schon etwas passiert. Diese Art sozialer Konfliktbewältigung wurde als Tradition weitergereicht. Warum ist das in Vergessenheit geraten? Weil die andere Art der Konfliktlösung die „einfachere“ ist. Anderen Schuld geben, Streit, Kampf, Krieg, Mord und Totschlag.

Das ging so weit, dass zwei uneinige Parteien es als unhöflich ansahen, sich mit Streit oder grosser Emotion zu beschweren. Selbst wenn der Verursacher, z.B. ein Kamelhändler ein schlechtes Angebot machte und den Kunden über den Tisch ziehen will, hatten Kenner dieser freundschaftlichen Konfliktbehandlung keinen Grund sich beim Verursacher zu beschweren. (Auf Viehmärkten in Ägypten oder anderen Ländern des nahen Ostens sind die „Vermittler“ noch heute zu sehen.)

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Versöhnung mit sich selbst durch einen deck1unabhängigen Kläger! Und endlich Ruhe!
Die unabhängige Partei verdeutlicht, das Verhalten wird von Aussenstehenden als nicht korrekt empfunden.
Das wunderbare daran ist, es gleicht keiner Mediation oder einem Gerichtsverfahren. Denn dort ist schon etwas passiert und zwei Parteien müssen sich nachher einigen. Versöhnung entsteht oft von selbst, doch zumeist ist es ein weiter Weg ab einem gewissen zeitlichen Fortschritt des Konflikts.

Fehler anderer – oder sich selbst – werden vom eigenen Selbst rechtzeitig erkannt, und es muss gehandelt werden, bevor etwas passiert.

Dieses Wissen und diese Tradition der Mittelsleute trug massgeblich zum friedlichen Leben vieler Kulturen bei. Gewalt, Streit, Kampf und Wut wird bestmöglich von vornherein ausgeschlossen und diese sind in den Grundfesten der JM fremd, werden jedoch exzessiv nur in der Behandlung verwendet.

Das Vermeiden von Problemen bevor diese auftreten macht es der JM in heutigen Zeiten nicht leicht. Unsere moderne Zivilisation würde diese Form von Selbstkonflikt-Vermeidung nicht als zeitgemäß ansehen – würde sie die JM nur oberflächlich erkennen.

Unsere natürliche Grundethik ist heue überfordert und hat keinen Platz imtäglichen Leben.


Wo ist Deine angeborene Ethik? Der Erfolg der Methode zeigt sich in Läuterung.

Angenehme Überraschung, die Verzeihen erleichtert und eigene Last von einem fallen lässt. Dieses unglaublich gute Gefühl, man muss es erlebt haben. Die Deutlichkeit und Einprägsamkeit der JM ist erlebbar.

 

 

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